Freitag, 7. November 2014

Hochpathogenes Virus erstmals in Europa

Hochpathogenes Virus erstmals in Europa

In einem Putenmastbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern wurde ein Geflügelpest-Virus vom Typ H5N8 festgestellt worden. Der Erreger könnte aus Südkorea stammen.
slz. München ⋅ Erstmals überhaupt ist in Europa ein hochpathogenes Vogelgrippe-Virus vom Typ H5N8 nachgewiesen worden. Betroffen ist einkonventioneller Putenmastbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern . Seit Donnerstagnachmittag werden dort alle der über 30 000 Masttiere gekeult. Ebenfalls vernichtet wird jegliches Geflügel aus kleinen Privathaltungen im Umkreis von drei Kilometern. Aus allen Geflügelzuchtbetrieben im Abstand von bis zu zehn Kilometern sowie bei geschossenen Wildvögeln werden Stichproben genommen, um eventuell vorhandene weitere Infektionsherde aufzuspüren.

Sehr aggressiver Virus

Das Szenario erinnert an den europaweiten Ausbruch der Vogelgrippe im Winter 2006 mit Hunderten toter Wild- und Tausender gekeulter Nutzvögel. Damals grassierte ein Vogelgrippe-Virus vom Typ H5N1, ein ebenfalls hochpathogenes, also für Nutzgeflügel wie auch Wasservögel sehr aggressives und somit oft tödliches Virus. Dementsprechend sei die Nervosität in Mecklenburg-Vorpommern deutlich spürbar, sagte der Sprecher des Landwirtschaftsministeriums.

Quelle / Volltext: http://www.nzz.ch/panorama/hochpathogenes-virus-erstmals-in-europa-1.18419956

Ihr Reinhard Göddemeyer

Dienstag, 9. September 2014

Google und kein Ende

Google löscht nicht ????!!!!!!!!

Löscht Google oder löscht Google nicht, wenn sich betroffene Personen melden ?

Dieser Fragestellung ging der WDR in seiner aktuellen Sendung "Markt" nach.

Suchmaschinen müssen seit rund drei Monaten bei einem berechtigten Antrag Links zu persönlichen Daten von Betroffenen löschen. Datenschützer freuen sich, einige Medien sprechen aber auch von Zensur im Netz. markt fragt nach: Wie funktioniert das Vergessenwerden? Wie viele Links wurden mittlerweile schon gelöscht? Und sind die Bedenken zu dem Verfahren gerechtfertigt?

Hier geht es zum Stream der Sendung.

Ihr Reinhard Göddemeyer

Freitag, 22. August 2014

Depressionen ?

Hier finden Sie vielleicht Rat und Hilfe

www.depressionsliga.de

Freitag, 1. August 2014

Selbsthilfe: Sechs Kliniken erhalten Siegel

BIELEFELD. Sechs Kliniken sind von dem Netzwerk "Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen" von Der Paritätische/Gesamtverband erneut als selbsthilfefreundlich ausgezeichnet worden.

Das Siegel erhielten die Unimedizin Mannheim, das Lukas Krankenhaus Bünde, die Augusta-Kranken-Anstalt Bochum, das St. Johannisstift Paderborn, das Evangelische Krankenhaus Lippstadt sowie das Klinikum Bielefeld.

Die Auszeichnung wird laut Netzwerk an Einrichtungen vergeben, die unter anderem nachgewiesen haben, dass sie ihr ärztliches und pflegerisches Handeln durch das Erfahrungswissen der Selbsthilfe erweitert haben und nachhaltig den Kontakt zwischen Patienten und der Selbsthilfe fördern.

Dienstag, 20. Mai 2014

Ausgegoogelt !

Ausgegoogelt !!!!




Personenschutz bei Suchmaschinen im Internet - Das Urteil des EuGH ist eine Zäsur !

Opfer von Stalkingtätern haben es ab sofort leichter. In der Vergangtenheit zeigten die Scuchmaschinen - allen voran das Weltgedächtnis Google - auch alle negativen und verleumderischen Eintragungen im Internet an, die mit einem Namen im Zusammenhang standen, selbst dann, wenn die Daten unwahr waren und Tatbestände wie Verleumdung oder Beleidigung erfüllten. und wenn sie auf ausländischen servern abgelegt waren.

Selbst wenn das Stalkingopfer in der EU ein Urteil erstritten hatte liess es sich oftmals gar nicht rechtlich durchsetzen.

Beispielhaft wird hier der ehemalige Onlinepranger www.mein-Parteibuch.com angeführt, der auf einem Server in Malaysia gehostet war.

Google und Co zeigten derartige Treffer immer weiter an, die Opfer hatten das Nachsehen.

Ab sofort ist das nicht mehr so. Laut dem aktuellen Urteil des EuGH hat eine Suchmaschine für seine Datentechnik eine eigene Verantwortung, es gelten ferner die Gesetze des Landes, in dem die Suchmaschine tätig ist, ausserdem hat die Suchmaschine die personenbezogenen Daten zu löschen und dies unabhängig davon, ob der Betroffene einen Schaden hat oder nicht, wobei es egal ist, ob die Daten wahr oder falsch sind oder ob die Suchmaschine meint, die Informationen über die Person müssten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Geklagt hatte im vorliegenden Fall ein spanischer Bürger, der vor 16 Jahren mit einer Immobilie in der Zwangsversteigerung gestanden hatte und dessen Daten deshalb in öffentlichen Medien veröffentlicht waren und der deshalb gegen Google wegen eben dieser "ewigen" veröffentlichung geklagt hatte.

Noch nach 16 jahren verknüpfte das Weltgedächtnis Google die Schuldengeschichte von damals mit dem Namen des spanischen Mannes, Das müsse der Mann sich nicht gefallen lassen, stellte der EuGH nun mit dem aktuellen Urteil fest.



Az.: Europäischer Gerichtshof C 131 / 12 vom 13.05.2014 

Mitgeteilt von Reinhard Göddemeyer

Mehr unter www.stalking-rat-und-tat.blogspot.de